Donnerstag, 13.06.2024

Der Tod des „Schlächters von Teheran“ wird von vielen Iranern gefeiert

Tipp der Redaktion

Felix Becker
Felix Becker
Felix Becker ist ein politischer Journalist, der mit seinem analytischen Verstand und seiner Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu machen, überzeugt.

Der Tod des iranischen Staatspräsidenten Ebrahim Raisi hat gemischte Reaktionen im Iran ausgelöst. Während offiziell eine Staatstrauer angeordnet wurde und Anhänger des Regimes trauerten, zeigten viele junge Iranerinnen und Iraner Freude über seinen Tod. Die heftigen Proteste gegen das Mullah-Regime und die Kritik an der Reaktion der EU verdeutlichen die tiefen gesellschaftlichen Spannungen im Land.

Raisis Tod löste Trauer bei Anhängern und Jubel bei Regime-Kritikern aus. Insbesondere die jungen Menschen im Iran nutzen die sozialen Medien, um ihre Freude über sein Ableben zu äußern. Gleichzeitig kam es zu heftigen Protesten nach dem Tod von Mahsa Amini, was die anhaltende Unzufriedenheit und Wut vieler Iranerinnen und Iraner gegen das Mullah-Regime verdeutlicht.

Die Reaktion der EU auf die Vorkommnisse im Iran stieß ebenfalls auf Kritik. Der Einsatz von Gewalt gegen Protestbewegungen und die Rolle der Basidschmilizen und Revolutionsgarden wurden dabei besonders hervorgehoben. Diese Ereignisse zeigen, dass die Reaktionen auf Raisis Tod tief gespalten sind und verdeutlichen die anhaltende Unzufriedenheit und Wut vieler Iranerinnen und Iraner gegen das Mullah-Regime.

Weitere Nachrichten

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelle Nachrichten