In Köln-Porz sollen entlang der Hauptstraße in Rheinnähe rund 100 neue Wohnungen entstehen. Der Entwurf eines Bebauungsplans basiert auf dem Siegerentwurf eines städtebaulichen Wettbewerbs und sieht vor, dass 30 Prozent der Einheiten dem öffentlich geförderten Wohnungsbau zugeordnet werden.
Entwurf und städtebauliches Konzept
Die geplante Bebauung sieht mehrere Wohngebäude vor, die an den Rändern des Grundstücks angeordnet werden, um einen geschützten Innenbereich mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die Gebäude sollen vier bis sechs Geschosse haben. Gemeinschaftsgärten und Photovoltaikanlagen sind Teil des Konzepts, das nach den geltenden Leitlinien für Klimaschutz ausgearbeitet wurde. Die Einfahrt zur Tiefgarage ist im nordwestlichen Bereich des Geländes geplant, damit der eigentliche Wohnbereich möglichst frei vom Autoverkehr bleibt.
Freiraum und Naturschutz
Bei der Planung wird Wert auf den Erhalt vorhandener Vegetation gelegt. Insbesondere sollen möglichst viele Bäume erhalten bleiben. Drei einzelne Bäume sollen als Naturdenkmale ausgewiesen werden. Neben diesen konkreten Schutzmaßnahmen ist vorgesehen, weitere wertvolle Grünflächen zu bewahren und in das Freiraumkonzept zu integrieren.
Öffentliche Einsicht und Beteiligung
Der ausgearbeitete Bebauungsplanentwurf wird in der Zeit vom 7. Mai bis zum 12. Juni 2026 öffentlich zugänglich gemacht. Bürgerinnen und Bürger können die Unterlagen online einsehen und Stellungnahmen zur Planung abgeben. Zusätzlich liegen die Planunterlagen mit Begründung und weiteren Unterlagen während des genannten Zeitraums im Stadtplanungsamt in Köln-Deutz öffentlich zur Einsicht aus. Die Auslegungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr. Für eine Einsichtnahme außerhalb dieser Zeiten ist eine vorherige Terminvereinbarung vorgesehen.
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