Am Dienstag, 14. Juli 2026, erinnert eine Gedenkveranstaltung im Landtag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf an die Flutkatastrophe vom Sommer 2021. Das Ministerium des Innern hat für diesen Tag Trauerbeflaggung für alle Dienstgebäude angeordnet. Auch die Stadt Mülheim beteiligt sich am Gedenken und weht am Rathausturm Trauerbeflaggung.
Gedenkveranstaltung im Landtag
Die Veranstaltung markiert den fünften Jahrestag der Überschwemmungen, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 große Teile Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz verwüsteten. Bei den Unwettern kamen nach offiziellen Angaben 185 Menschen ums Leben. In Düsseldorf soll an diese Opfer und an die Folgen der Katastrophe erinnert werden.
Trauerbeflaggung als öffentliches Zeichen
Das Innenministerium hat angeordnet, an dem Gedenktag die Flaggen an öffentlichen Gebäuden zu Trauerbeflaggung zu ändern. Kommunen und Behörden setzen damit ein sichtbares Zeichen des Erinnerns. Die Stadt Mülheim beteiligt sich konkret, indem am Rathausturm Trauerbeflaggung angebracht wird.
Erinnerung an Betroffene und Helfer
Die Gedenkformate sollen nicht nur an die Todesopfer erinnern, sondern auch den Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer würdigen. Viele Menschen verloren durch die Fluten ihr Zuhause und standen vor einem langwierigen Wiederaufbau und Neuanfang. Das Gedenken nimmt die sozialen und materiellen Folgen der Katastrophe in den Blick.
Langfristige Folgen bleiben Thema
Die Erinnerung an die Ereignisse von 2021 wird in politischen und zivilgesellschaftlichen Debatten weiterhin angeführt, wenn es um Fragen des Katastrophenschutzes, der Vorsorge und der städtischen Planung geht. Solche Jahrestage dienen dazu, sowohl die Opfer zu würdigen als auch die Lehren für die Zukunft zu ziehen.
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