Katzen durchlaufen im Allgemeinen alle sechs Monate eine Rolligkeitsphase, wobei die genauen Zeitabstände von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. In vielen Gebieten treten diese Östrozyklen vor allem in den Frühjahrs- und Sommermonaten auf. Während dieser Zeit zeigt sich eine nicht kastrierte Katze häufig durch erhöhtes Aktivitätsverhalten und lautes Miauen, da sie nach einem Kater sucht, um sich fortzupflanzen. Dies führt oft zu mehreren Versuchen der Paarung, insbesondere bei Katzen mit Zugang zu potenziellen Partnern im Freien. Wenn eine Katze in der Hitze ist, zeigt sie charakteristische Verhaltensweisen, die ihren Fortpflanzungsdrang dokumentieren. Einige Katzenbesitzer entscheiden sich für hormonelle Verhütungsmethoden, um die Rolligkeit zu steuern, während andere gezielte Paarungen durchführen, um Zuchtziele zu verwirklichen. Sollte eine rollige Katze jedoch nicht gedeckt werden, besteht die Möglichkeit, dass sie schwanger wird, wenn sie einem Kater begegnet.
Dauer und Häufigkeit der Rolligkeit
Die Rolligkeit bei Katzen ist ein wichtiger Bestandteil des Fortpflanzungszyklus und tritt in der Regel mehrmals im Jahr auf. In den meisten Fällen dauert eine Rolligkeit zwischen drei und sieben Tagen, wobei die Dauer von der Rasse und individuellen Faktoren abhängt. Während dieser Zeit zeigen Katzen auffällige Verhaltensänderungen und Anzeichen, die auf ihre Paarungsbereitschaft hinweisen. Manche Rassen können häufiger rollig werden, insbesondere in den wärmeren Jahreszeiten, wenn die Östrozyklen aktiviert sind. Wenn eine Katze nicht kastriert ist, kann sie mehrere Zyklen pro Jahr durchlaufen, was zu einer ungewollten Vermehrung und damit zu unwanted youth führen kann. Die Kastration ist eine empfohlene Maßnahme, um die Häufigkeit der Rolligkeit zu reduzieren und unerwünschte Schwangerschaften zu vermeiden. Junge Katzen können bereits im Alter von sechs Monaten rollig werden, weshalb es wichtig ist, über den Fortpflanzungszyklus informiert zu sein.
Verhaltensweisen während der Rolligkeit
Während der Rolligkeit zeigen Katzen ein charakteristisches Verhalten, das auf ihre Fortpflanzungsbereitschaft hinweist. Die Dauer einer solchen Phase beträgt in der Regel zwischen mehreren Tagen und bis zu zwei Wochen. Anzeichen wie lautes Miauen, erhöhte Zuneigung und eine auffällige Körperhaltung, bei der die Katze ihren Po hebt, sind häufige Symptome. Freigängerkatzen sind besonders aktiv in dieser Zeit und zeigen oft eine erhöhte Neigung zur Paarung mit Katern, was die Häufigkeit der Rolligkeit beeinflussen kann. Jede Katze durchläuft mehrere Östrozyklen jährlich, wobei der Diöstrus die Phase bezeichnet, in der keine Rolligkeit vorhanden ist. Diese Verhaltensweisen sind nicht nur ein Zeichen der Fortpflanzungsbereitschaft, sondern auch ein Indikator dafür, dass die Katze nicht schwanger ist. Bei einer erfolgreichen Paarung kann die Rolligkeit jedoch enden und es folgt eine Tragzeit.
Wie du Katzenrolligkeit lindern kannst
Rolligkeit kann für viele Katzenbesitzer eine Herausforderung darstellen, insbesondere wenn die Katze geschlechtsreif, aber nicht kastriert ist. Kastrierte Katzen zeigen meist weniger Anzeichen der Rolligkeit, was den Hormonhaushalt stabilisiert und unerwünschte Fortpflanzung verhindert. Für Freigänger kann es besonders schwierig sein, da sie oft auf Östrozyklen reagieren und potenziell schwanger werden können. Wohnungskatzen hingegen haben möglicherweise erhöhte Unruhe und geändertes Verhalten. Um den Stress während der Rolligkeit zu unterstützen, kann es hilfreich sein, die Tageslichtstunden zu regulieren und die Umgebung stimulationsarm zu gestalten. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Ernährung geschenkt werden, denn eine ausgewogene Kost kann den Hormonhaushalt positiv beeinflussen. Letztendlich bedeutet ein rechtzeitiges Eingreifen und die eventuell durchgeführte Kastration, weniger Rolligkeit und ein ruhigeres Zuhause für alle Beteiligten.

