NRW bewilligt rund 40 Millionen Euro für Klinikprojekte in Bottrop

Tipp der Redaktion

redaktion
redaktionhttps://ruhrpott-kurier.de
Erleben Sie das Herz des Ruhrpotts – Nachrichten, Geschichten und Stimmen aus dem Revier

Die Landesregierung hat zwei Krankenhäuser in Bottrop Fördermittel in Höhe von rund 40 Millionen Euro zugesagt. Oberbürgermeister Matthias Buschfeld nahm die Bescheide in Düsseldorf entgegen. Die Mittel sind unter anderem für einen Neubau der Kinder und Jugendklinik am Marienhospital sowie für den Ausbau neurochirurgischer Angebote am Knappschaftskrankenhaus vorgesehen.

Projekte und Beträge

Konkrete Summen: Das Marienhospital erhält 33,8 Millionen Euro für den Neubau der Kinder und Jugendklinik. Das Knappschaftskrankenhaus wird mit 6,9 Millionen Euro gefördert. Die Mittel sollen den Aufbau einer Neurochirurgie und die Erweiterung der neurologischen Frührehabilitation ermöglichen. Bei der Übergabe in der Staatskanzlei war Buschfeld von den Knappschafts Geschäftsführern Stefan Grave und Matthias Wagner begleitet.

Begründung und lokaler Kontext

Buschfeld erklärte, die Investitionen sicherten die langfristige Entwicklung der Krankenhausstandorte in Bottrop. Mit der Fusion von Marienhospital und Knappschaftskrankenhaus sei das ökonomische Fundament bereits gestärkt worden. Die Landesförderung zeige, dass die Bedeutung der beiden Kliniken über die Stadt hinaus anerkannt werde.

Landesweite Initiative und Finanzrahmen

Insgesamt übergab Ministerpräsident Hendrik Wüst gemeinsam mit NRW Gesundheitsminister Karl Josef Laumann 24 Förderbescheide in Höhe von 823 Millionen Euro. Wüst betonte, eine gute medizinische Versorgung sei entscheidend für soziale Sicherheit und Vertrauen in den Staat. Er lobte die Krankenhausplanung der Landesregierung als die wichtigste gesundheitspolitische Reform in Nordrhein Westfalen seit Jahrzehnten.

Aus dem Landeshaushalt stehen in dieser Wahlperiode rund 2,5 Milliarden Euro für Krankenhäuser zur Verfügung. Wüst kündigte weitere Mittel aus dem Transformationsfonds des Bundes an. Zusammen mit Landesmitteln, Bundesmitteln und möglichen Eigenanteilen der Krankenhausträger sollen den Kliniken landesweit in den nächsten zehn Jahren insgesamt etwa 12 Milliarden Euro für Strukturveränderungen zur Verfügung stehen.

Ausblick auf Bauvorhaben

Laumann wies darauf hin, dass die Umsetzung der neuen Krankenhausplanung zum Teil erhebliche Investitionen für Neubauten und Umbauten erfordere. Die ausgegebenen Förderbescheide ermöglichten den geförderten Kliniken, notwendige Baumaßnahmen an ihren Standorten in Angriff zu nehmen. Fotos von der Übergabe finden sich in der Mediathek der Landesregierung.

Quelle anzeigen

label

Weitere Nachrichten

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Aktuelle Nachrichten