Am Montag, 6. Juli, lädt das Forum Nachhaltigkeit um 17 Uhr zu einem Literaturabend in die Stadtbücherei auf der Springe ein. Thema des Abends ist das Buch ‚Sprachmaschinen. Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz‘ des Medienwissenschaftlers Roberto Simanowski. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Systeme wie ChatGPT funktionieren und welche Konsequenzen ihr Einsatz für die Gesellschaft hat.
Veranstaltung und Ablauf
Udo Pfeiffer stellt das Buch vor und moderiert die anschließende Diskussion. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Eine vorherige Lektüre des Buches ist nicht erforderlich und eine Anmeldung ist nicht vorgesehen.
Zentrale Thesen des Buches
Simanowski argumentiert, dass große Sprachmodelle keine denkenden Wesen sind, sondern Sprachmaschinen. Sie operieren nach Wahrscheinlichkeiten und berechnen, welches Wort als nächstes folgt. Gleichzeitig seien diese Systeme so überzeugend in ihrer sprachlichen Darstellung, dass sie Grundfragen darüber aufwerfen, was unter Denken, Verstehen und Kreativität zu verstehen ist.
Kontext und Bedeutung
Die Veranstaltung verknüpft literarische Auseinandersetzung mit einer breiteren öffentlichen Debatte über künstliche Intelligenz. Der Abend bietet eine Plattform, um technische Funktionsweisen und ethische wie gesellschaftliche Folgen dieser Technologien zu besprechen. Organisiert wird das Gespräch vom Forum Nachhaltigkeit, das damit ein aktuelles Thema aus der Medien- und Technikkritik in die lokale Kulturarbeit bringt.
Teilnehmende erhalten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit anderen Besucherinnen und Besuchern sowie dem Gastgeber über die Implikationen von Sprachmaschinen zu diskutieren.
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