Köln und Krankenkassen einigen sich auf Abrechnung von Rettungseinsätzen und schützen Patientinnen und Patienten

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Die Stadt Köln hat sich nach Angaben der Verwaltung mit den gesetzlichen Krankenkassen auf neue Gebührentarife für Einsätze von Rettungstransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeugen verständigt. Nach Vorstellung der Stadt soll so vermieden werden, dass Patientinnen und Patienten im Notfall finanziell belastet werden oder aus Sorge vor Kosten den Rettungsdienst nicht alarmieren.

Einigung mit den Kassen

Laut Stadt beruhen die Vereinbarungen auf intensiven Abstimmungen mit den Krankenkassen. Der vorgelegte Entwurf regelt demnach die Abrechnung der Einsätze zwischen der Stadt und den Kassen. Konkrete Beträge wurden in der Mitteilung nicht genannt. Ziel der Verhandlungen war nach Darstellung der Verwaltung, eine finanzielle Belastung für Betroffene auszuschließen.

Weitere politische Schritte

Der neue Entwurf der Rettungsdienstgebührensatzung soll nun in die politischen Gremien der Stadt zur Beratung und Beschlussfassung eingebracht werden. Eine Entscheidung ist für die Ratssitzung am 5. Februar vorgesehen, teilte die Stadt mit. Bis zu diesem Termin können noch Beratungen und mögliche Änderungen erfolgen.

Bedeutung für die Notfallversorgung

Die Stadt betont, dass die Regelung auch der Sicherheit der Notfallversorgung diene. Ohne Klarheit über mögliche Kosten bestehe das Risiko, dass Menschen in medizinischen Notsituationen aus Kostensorge zögern, Hilfe zu holen. Mit der Vereinbarung soll dieses Hemmnis künftig entfallen.

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