Donnerstag, 13.06.2024

Jimmy Energie: Frankreichs Hoffnung auf Mini-Meiler

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Isabella Schröder
Isabella Schröder
Isabella Schröder ist eine engagierte Journalistin, die mit ihrem Gespür für menschliche Geschichten und ihrer Leidenschaft für den Lokaljournalismus überzeugt.

Ein französisches Start-up namens Jimmy Energie entwickelt einen Mini-Kernreaktor (SMR) als günstige und saubere Energiequelle. Das Interesse an diesem Produkt ist groß, da es eine alternative Energiequelle zu fossilen Brennstoffen darstellt.

Der Mini-Kernreaktor von Jimmy Energie zeigt vielversprechende Entwicklungen in der Energieindustrie. Mit einer Breite, Tiefe und Höhe von nur 20 Metern und einer Leistung von maximal 20 Megawatt, wird dieser SMR voraussichtlich in knapp zwei Jahren schlüsselfertig geliefert. Die Regierung hat die Entwicklung von Mini-Kernkraftwerken unterstützt, indem sie Jimmy Energie mit 37 Millionen Euro subventioniert hat. Dieser Minireaktor basiert auf dem Prinzip des Hochtemperaturreaktors, der am deutschen Forschungszentrum Jülich entwickelt wurde. Anders als bei herkömmlichen Atomkraftwerken müssen Kunden den SMR nicht kaufen, sondern nur für die erzeugte Wärme zahlen.

Die Mini-Kernreaktoren von Jimmy Energie könnten sich als vielversprechende Alternative zu fossilen Brennstoffen erweisen, insbesondere für Unternehmen mit hohem Energieverbrauch. Die staatliche Förderung und die geplante Markteinführung des SMR zeigen ein positives Zukunftsbild für die Entwicklung von Mini-Kernreaktoren.

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